Samstag, 25. Oktober 2014

Illuminiert

Vor einiger Zeit war in Berlin "Lichterfest". Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen waren beleuchtet. Teilweise mit echt hübschen Lichtinstallationen.

Da der kleine-kleine-Mann in der Woche davor mit der Kita zum Alexanderplatz gefahren war, um Fotos vom Fernsehturm zu machen, war klar, wo wir hinfahren würden.


Also ab zum Bahnhof Zoo und von da aus dann mit dem Bus 100 zum Alex. Der 100er Bus ist die Buslinie, die für Touristen echt eine günstige Sightseeing Tour bedeutet. Auf der Strecke vom Zoo zum Alex liegen echt ne ganze Menge Sehenswürdigkeiten. Das Schloss Bellevue, die Siegessäule, das Brandenburger Tor und eben der Fernsehturm.


Als wir losfuhren war es bereits kurz vor acht. Ich gebe zu, dass war echt ambitioniert mit nem fünf Jahre altem Jungen...

Den Plan immer mal wieder auszusteigen und uns alles in Ruhe anzuschauen, hab ich auf Grund der Uhrzeit dann ziemlich schnell verworfen. Deshalb als auch keine Fotos von anderen illuminierten Sehenswürdigkeiten.


 Aber den Fernsehturm, den kann ich Euch zeigen...

 


Dann gibt es unter dem Fernsehturm noch ein architektonisch echt interessantes "Gebäude" (dieses gehört zum Turm dazu) darf bei den Fotos nicht fehlen:







Beeindruckt war ich auch hiervon:
Zurück sind wir dann mit dem Bus 200, der genau wie der 100er einige Sehenswürdigkeiten abklappert. Davon hat der kleine-kleine-Mann jedoch nicht mehr viel mitbekommen. Er ist im Bus eingeschlafen. Am Zoo angekommen musste ich ihn noch mal wachrütteln, da wir oben gesessen haben (die Busse der Linien 100 und 200 sind fast immer Doppeldecker) und ich unmöglich mit dem schlafenden Kind auf dem Arm die Treppe runtergekommen wäre. 

Am Zoo mussten wir dann noch auf den Bus warten, der uns nach Hause bringt und ratet mal...

Der kleine-kleine-Mann ist so tief eingeschlafen, dass ich ihn beim besten Willen nicht mehr wach bekommen habe. 

Der Bus kam, ich hievte den schlafenden Jüngling hoch, den Fahrschein hatte ich zwischen den Zähnen. Ein schnelles Stoßgebet, bitte lieber Busfahrer, fahre erst los, wenn ich mit dem Kind auf dem Schoss sitze. Hat geholfen. Dann, an unserer Haltestelle, den Mehlsack liebsten Jungen wieder hochgewuchtet und nach Hause geschleppt. Joga sei Dank hab ich einiges an Muskeln in den Armen und auch im Rücken zugelegt, so dass ich es sogar bis nach oben geschafft habe. 

Da war es dann mittlerweile auch schon halb elf. Ich konnte es ihm also nicht übel nehmen, dass er schlief wie ein Stein. Liegt er doch normaler Weise da schon laaaange im Bett und schläft.

Aber schön war es und der kleine-kleine-Mann war unglaublich stolz im Kindergarten von seinem nächtlichen Ausflug berichten zu können.
 



Mittwoch, 8. Oktober 2014

U-Bahn-Impressionen (Berlin Rathaus Steglitz)

Berlin Steglitz bietet, neben diversen Läden unterschiedlicher Couleur, einen sehr interessanten U-Bahnhof.


Decke des Zwischendecks
Zwischendeck-Wand



Treppe zu den Gleisen (eine von vielen)



Und tschüss....

Montag, 6. Oktober 2014

7 Sachen - 05. Oktober 2014

Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Gesammelt von GrinseStern

Mit dem Auto

nach Rudow gefahren. Der große-kleine-Mann hatte ein Handballspiel.

lecker - der große-Mann hat gekocht. Also Nudeln gegabelt.

über den Tag verteilt

gaaanz viel und immer wieder

Tee gekocht und getrunken.

nen riesen Haufen Wäsche zusammengelegt.

zum Vorlesen das Buch gehalten.

Mit noch mal Tee

und diesem netten Lavendel-Roboter in die Wanne gegangen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

eine Woche all you can Yoga und ihre Folgen


Ich hatte im Sommer bei Jennys Geburtstagsmarathonverlosung von ILOVE SPA eine Woche all you can yoga bei Peace Yoga in Berlin gewonnen.

Schon als ich vor der Entscheidung stand: mitmachen oder lieber nicht, habe ich meinen Bauch entscheiden lassen.

Der Kopf hat gebrüllt und getobt: bist du verrückt? Weißt du was du deinem Körper da zumutest, du Couchpotato? Denkst wohl, nur weil du jetzt ein paar mal joggen warst bist du voll die Sportskanone, oder was?

Und so weiter und so fort...

Aber der Bauch, der hat gesäuselt: mach das. Das wird dir gut tun. Zeit für dich, nur für dich, mach das. Open your mind...

Schon klar auf wen ich gehört habe, nech?

In meiner zweiten Urlaubswoche ging es dann also zu


Schon als ich den Hausflur betreten habe, hat es mich geflasht. Ich war total aufgeregt. Was wird mich erwarten? Wer wird mich erwarten? Oh mein Gott, was mach ich hier nur? Mein Kopf meldete sich: Ha, gleich wirst Du jämmerlich zusammenbrechen, zwischen all den Yoga-Miezen! Ich hab es dir ja gesagt...

Aber im Hausflur wurde ich von einem unglaublich erfrischendem Duft empfangen. Irgendwie ne wilde Mischung aus Zitronengas oder Melisse, Lavendel und Patschuli. Ich wurde ziemlich gleich viel ruhiger und hab mich dann reingetraut.

Bildquelle: https://www.facebook.com/PeaceYogaBerlin/photos/a.414663385323189.1073741828.378988802223981/426747080781486/?type=3&theater
Dort bin ich dann von Boris empfangen worden. Ich hatte zu meinem ersten Termin ausreichend Zeit eingeplant, um in Ruhe zu erklären, warum ich da bin und mich umzuschauen, umzuziehen und mich auf alles einzustellen...

Das war gut, denn bei Peace Yoga wusste niemand, dass ich kommen würde. Moritz, der Inhaber, der auch diesen Mega-Gewinn zur Verfügung gestellt hatte, war zu diesem Zeitpunkt nicht in Berlin, so dass auch nicht nachgefragt werden konnte. Ich hatte erst mal Sorge, dass ich meinen tollen Gewinn nicht würde in meiner Urlaubszeit einlösen können (hatte ich doch fest den Entschluss gefasst, jeden Tag dieses Wochengewinns zu nutzen...), aber diese Sorge war unbegründet.
Ein nettes Lächeln und die Aussage, dass er mal davon ausgeht, dass das wohl stimmen würde später, hatte mich Boris in den Computer aufgenommen und ich konnte nach unten, um mich umzuziehen.


Ja, ich weiß, das Bild ist irgendwie kacke, aber ich find es auch irgendwie gut. Die Umkleide"Räume" sind durch Vorhänge voneinander getrennt und auch hier wird man umfangen von dieser ganz spezielle Duftmix und fühlt sich automatisch gut aufgehoben.

 

Bildquelle: https://www.facebook.com/PeaceYogaBerlin/photos/a.414663385323189.1073741828.378988802223981/426747427448118/?type=3&theater

Als ich dann oben in den Yoga-Raum gegangen bin, war ich überwältigt: Der Raum ist unglaublich hell, groß, einladend. Die gesamte Studioeinrichtung wirkt harmonisch und überhaupt nicht aufdringlich oder aufgesetzt. Es ist einfach umwerfend.

hinter der Wand (hier auf dem Bild gerade zu), befindet sich dann alles an Equipment, was man so gebrauchen kann. Yogamatten, Gurte, Klötze, Decken und seit einiger Zeit auch Bolster und Blackrolls zur freien Verfügung.

Zu meinem Entsetzen kamen jedoch keine vielen Menschen herein, hinter denen ich mich hätte verstecken können...
Nein, ich war mit Johanna (eine wirklich supernette Frau) allein in der von Boris geleiteten open class. Bei Peace Yoga heißt es hierzu: Die „offene“ Klasse für alle Level bietet weniger detaillierte Anleitungen zu den einzelnen Asanas.
War ja klar, wenn dann richtig.
Erstaunlicherweise war es aber dann ganz anders. Boris hat ganz selbstverständlich Rücksicht genommen und die Erklärungen sind doch detaillierter ausgefallen als in allen kommenden open classes, die ich noch so mitgemacht habe (danke Boris).
Johanna ist selbst auch Yogalehrerin, wie sich im Gespräch nach dem geimeinsamen Yogen rausstellte und dementsprechend natürlich total fortgeschritten. Aber das hat überhaupt nichts ausgemacht, denn ich wurde nicht belächelt (aber angelächelt), schon gar nicht ausgelacht, und so offenherzig aufgenommen und angenommen, dass ich mich kein bisschen schämen oder zurückhalten musste.




Nach einer Woche Yoga, und ja, ich war von sieben Tagen an sechs Tagen dort!!!!, habe ich natürlich auch so meine Blessürchen mit nach Hause genommen...
Das waren neben einem echt krassen Muskelkater (der die ganze Woche über wellenförmig über mich kam), diverse blaue Flecken (nicht nur an den Knien) und übel eingerissene Haut an den Füßen
Als ich gemerkt habe, dass ich in einigen Asanas (vor allem im nach unten schauenden Hund) ganz schön rutsche auf der Yogamatte (auch auf der heimischen), habe ich mich auf die Suche nach Abhilfe begeben und ein Yoga Tuch gekauft.
Das ist eine Anschaffung, die ich nur empfehlen kann (und nicht nur bei nassen Händen). Egal wie sympathisch mir alle Menschen sind die ich bei Peace Yoga treffe, bin ich doch froh, dass ich mein Tuch über die Matte schmeißen kann, und somit nur noch in meinem eigenen Schweiß turne.


Nachdem mein Wochengewinn abgeyogt war, war klar, ich werde bei Peace Yoga bleiben. Ich bin von allen, die dort unterrichten total begeistert. Natürlich habe ich auch meine Lieblinge und sehe zu, dass ich diese so oft wie möglich erwische.

Klar, dass ich beim Sommerevent 108 yogis dabei sein musste. Ein wenig Bammel hatte ich zwar schon davor, aber auch das war mal wieder unbegründet.



Mittlerweile habe ich eine neue Yogamatte angeschafft. Das Tuch ist noch immer in Benutzung, aber bei bewegungsintensiveren Abläufen ist es doch oft verrutscht.  Auf dieser rutsche ich nun wirklich kein Stück mehr, selbst bei noch so schweißtreibenden classes. Ich bin von meiner Lululemon total begeistert. Sie ist so leicht, dass sie mich sogar auf Dienstreise begleiten durfte.

Meine Liebe zum Yoga ist (neu)erwacht und ich kann mir meinen Alltag ohne schon gar nicht mehr vorstellen.

In diesem Sinne: