Dienstag, 31. Dezember 2013

Rückschau

Ich stehe ja nicht unbedingt auf Rückblicke, kann frau ja eh nichts mehr dran ändern. Aber lernen kann frau aus der Vergangenheit schon und so will ich...

2013 war ganz schön turbulent - zumindest das Ende!

Woraus ich wohl am meisten lernen konnte war die Auszeit, die mir mein Körper auferlegt hatte. Jobtechnisch war 2013 wirklich hart. Nach drei Jahren sollte Ende Dezember mein Arbeitsvertrag auslaufen (war er doch von Anfang an befristet). Die Entfristung war beantragt, von vielen Seiten bekam ich zu hören, ich solle mir keine Sorgen machen, das ginge glatt durch.

Dann der Schock - nichts ging durch und schon gar nicht die Entfristung. Und das nach ner ganzen Menge Herzblut, Zeit, Energie und Ideen, die in den Job geflossen waren.

Keine Entfristung - wohl aber ein Anschlussvertrag für weitere drei Jahre wurden mir in Aussicht gestellt.

Wollte ich das?
So sicher nicht, aber ist nicht ein Arbeitsvertrag für weitere drei Jahre besser als kein Arbeitsvertrag? Und wenn Vorgesetzte die Arbeit nicht wertschätzen können, weil sie eben oft auch nicht wissen, was alles gemacht wurde, macht das wirklich soooo viel aus? Weiß ich doch selber ganz genau, dass ich gute Arbeit gemacht habe und auch weiterhin machen möchte...

Doch dann...
... dann hat mein Körper mir die Rechnung serviert. Erst "nur" Anzeichen eines Infektes, Stimme weg. Der Gang zum Arzt - dort der Zusammenbruch. 20 Minuten hab ich erst mal nur Heulen können. Langsam und lautlos hatte er sich angeschlichen, dreckig von hinten
- Diagnose: Burnout -
sechs lange Wochen war ich nicht arbeiten, habe mit Menschen gesprochen, die mir wichtig waren, alles Für und Wider immerzu hin und her geschoben, abgewogen - eine Meinung gebildet - diese wieder verworfen...

Schwer war es für mich, mich selbst, meine Bedürfnisse und Wünsche in den Vordergrund zu rücken, nicht mehr an die Kolleginnen und Kollegen zu denken und deren Wohl über meines zu stellen.

Aber am Ende hab ich es geschafft, ich bin raus aus dem Loch und:

Ja, ich will weitere drei Jahre diesen Job machen, denn da stecken meine Ideen drin.

Ja, ich will weiterhin gute Arbeit machen, wenn auch mit mehr Distanz zum Arbeitgeber - ist auf Dauer sicherlich gesünder

Nein, ich werde in keinen Kampf einsteigen - ich muss wirklich niemandem zwanghaft beweisen, dass ich gut bin, ich bin es einfach!

Nein, ich werde mich nicht wieder aus den Augen verlieren. Und falls doch, haben mir liebe Menschen den klaren Auftrag mir in den A... zu treten, damit ich es rechtzeitig merke.



Was hat es gebracht?
- mehr Gelassenheit
- mehr Souveränität
- unglaublich viel Liebe
...


drei Berliner in Wolfsburg...

Was für ein Abenteuer!

Nein, nicht Wolfsburg an sich aber die Reise von Wolfsburg nach Westerbeck, ganz ohne Auto und ohne Plan, aber dafür mit beiden kleinen-Männern.

Und das kam so:
gestern waren wir in Wolfsburg. Zuerst einmal alle Familienmitglieder außer der Bulldo (die darf in Opas Haus schlafen und die Ruhe genießen).



Der große-kleine-Mann wollte in die Autostadt. Da wollte aber außer ihm sonst niemand hin, vor allem nicht ich. Und da auch der große-kleine-Mann fand, dass über 50 Euro Eintritt für die gesamte Familie echt too much wären, hat er den Vorschlag gemacht, er könne ja auch allein dort hin gegen. Schließlich hätten wir ja alle unsere Mobiltelefone dabei und er sei ja auch kein kleines Kind mehr. (Bald kann ich ihn wohl nicht mehr den großen-kleinen-Mann nennen, denn er ist tatsächlich allein in die Autostadt und es hat ihm sogar Spaß gemacht.)
(Vorschläge für eine Neubenennung werden gern entgegen genommen.)



Der große-Mann, der kleine-kleine-Mann und ich sind ins Outletcenter weiter gefahren, vor allem weil der große-Mann nach einer neuen Jacke schauen wollte. Diesen überkam jedoch, kaum waren wir in dem Center angekommen, ein schlechtes Gefühl bezüglich der Bulldo.

(Gestern war total der Heultag, weil der große-Mann und ich dachten, die Bulldo würde elendig leiden und wir sollten besser sofort einen Tierarzt kommen lassen. Aber dann waren wir uns doch einig,k dass die Bulldo auf alle Fälle mit nach Berlin zurück kommen muss und wir sie auf keinen Fall AUF GAR KEINEN FALL hier lassen können. Und dann hatten wir ein total schlechtes Gewissen, weil es dem Hund doch bestimmt nicht gut gehen kann und wir so eigensüchtig sind und nur an uns denken...Und diese Gedanken und noch viel mehr verworrene, hatten sich in einer Endlosschleife in unseren Hirnen festgesetzt.)

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja, der große-Mann ist also zum Schwiegervater-(Opa)Haus zurückgefahren und ich bin mit dem kleinen-kleinen-Mann im Outletcenter geblieben. Geplant war, dass der große-Mann wieder zu uns stößt. Als der jedoch eine gefühlte Ewigkeit später anrief und ich hörte, wie verrotzt er klang, war klar, er sollte besser nicht wieder kommen, sondern bleiben wo er war, also bei der Bulldo. Na gut, kann ja nicht so schwer sein von Wolfsburg nach Westerbeck zu kommen, zur Not halt mit nem Taxi.

Den kleinen-kleinen-Mann hatte ich zwischenzeitlich schon glücklich machen können - denn in dem Center gibt es ein Geschäft von Lindt und da haben wir uns mit lecker Schokolade eindecken können. 
Bei Maxx haben wir dann noch zwei Hosen für den Jungen gefunden ("Mama, Du hast doch sooo viele Anziehsachen, aber ich hab ganz viele Hosen mit Löchern an den Knien!")

Doch so ganz ohne hab ich dann doch auch nicht weggehen können: Gemeinsam mit dem kleinen-kleinen-Mann habe ich eine neue Tasche gefunden, die ich Euch bei Gelegenheit hier mal präsentieren muss. 

Irgendwann zwischen Schokolade, Hosen und Tasche hat der große-kleine-Mann angerufen und bescheid gesagt, dass er wohl noch so ein Stündchen in der Autostadt bleiben wolle. Als wir dem Outletcenter wirklich nicht mehr abgewinnen konnten, hab ich den großen-kleinen-Mann angerufen und gesagt, dass wir ihn dann jetzt abholen würden. Zum Glück kann man vom Center über eine lange Brücke direkt zur Autostadt laufen. 



Wunderbar war das dort am Wasser. Die Sonne schien, der große-kleine-Mann hatte dem kleinen Bruder eine Brezel mitgebracht und der Mutter eine Flasche Selters. Die gut ausgerüstete Mutter konnte noch mit Schokolade beglücken und so saßen wir noch ein kleines Weilchen unbeschwert in der Sonne und erdachten einen Plan, wie wir wohl zum Opa-Haus zurückkommen würden.




Zuerst einmal brauchten wir eine Bushaltestelle, die wir tatsächlich auch ziemlich schnell fanden.

Der Bus dort fuhr uns zum zentralen Omnibusbahnhof, wo wir eigentlich an einem Infoschalter fragen wollten, wie wir wohl nach Westerbeck kommen könnten.

Das brauchten wir aber gar nicht, denn einmal um die Ecke gebogen standen wir vor einer Bushaltestelle, von der ein Bus bis nach Gifhorn fuhr (und das ist ganz nah bei Westerbeck).



Nachdem das mit den Fahrscheinen auch geklärt war, brauchten wir nur noch entspannt im Bus sitzen. Leider habe ich in Dannenbüttel nicht schnell genug reagiert, denn von dort aus hätten die beiden Goldjungen und ich nur zwei Kilometer laufen müssen, um direkt nach Westerbeck zu kommen. Aber, wie gesagt, ich habe es zu spät gemerkt und so sind wir also bis zum Mühlenmuseum gefahren. 

Flugs auf die andere Straßenseite, festgestellt, dass der Bus zurück erst in einer Stunde kommt, der Weg zum Laufen definitiv zu weit ist und also den großen-Mann angerufen und ihn gebeten uns am Mühlenmuseum abzuholen.

Bilanz: Wir haben es ganz ohne Plan und ohne ne große Ahnung mit keinem Stress und ziemlichentspannt bis fast nach Westerbeck ohne Hilfe geschafft. DAS FIND ICH MAL ECHT NE LEISTUNG!!



Montag, 30. Dezember 2013

Urlaub im Opaland


Urlaub - Impressionen

Wie bereits gestern mitgeteilt, machen wir grad Urlaub in Niedersachsen im Opaland (wie der kleine-kleine-Mann so gern sagt). 
Der Schwiegervater ist samt Frau ausgeflogen, was bedeutet, dass wir das Haus für uns haben. Eigentlich bewohnen wir im Haus immer die Gästewohnung, aber nicht in diesem Winter (ja, auch wenn es Plusgrade hat, ist es noch immer Winter). Denn: In der Gästewohnung ist die Heizung ausgefallen und daher lausig kalt!! Wir machen es uns daher also in der Schwiegervaterwohnung gemütlich und haben Spielsachen für die kleinen-Männer und Matratzen aus der Gästewohnung rüber geschleppt geschafft. 

Ansonsten ist es herrlich erholsam. Wir leben so in den Tag rein, nehmen was kommt und machen wozu wir Lust haben. 

Am Samstag habe ich endlich meine Nichte kennengelernt. Ein wirklich großartiger Mensch. Sie ist total neugierig und schaut mit ihren 8 Wochen hellwach in der Welt umher. Ich wollt sie gar nicht mehr aus dem Arm geben!
Dennoch haben sich der große-Mann und ich spontan gegen ein weiteres Kind entschieden. Zwei sind wirklich ausreichend und gerade wo wir die Nächte wieder durchschlafen dürfen...

Ich schrieb ja bereits, dass wir die Bulldo diesmal mitgenommen haben

Immer ´ne frische Brise um die Nase
bei herrlichem Sonnenschein ging es von Berlin nach Niedersachsen

kaum zu glauben, dass es nicht Frühling ist
Und da der kleine-kleine-Mann vorn sitzt, weil im sonst immer seeeehr übel bei längeren Autofahrten wird, konnte ich mir hinten mit dem großen-kleinen-Mann die Zeit vertreiben

Sonntag, 29. Dezember 2013

7 Sachen 29. Dezember 2013


Wow, schon der letzte Sonntag im Jahr 2013!
Nicht nur Zeit also für 7 Sachen sondern auch für eine Rückschau.
Aber zuerst die 7 Sachen.
Und weil ich grad nicht am heimischen PC sonder dem des Schwiegervaters in Niedersachsen sitze, geht natürlich alles drunter und drüber. Es ist mir grad nur erlaubt, hier einfach runter zu schreiben. Ich kann also am layout dieses Posts grad gar nichts machen - muss es also so gehen und die Rückschau kommt dann in einem gesonderten Post. Ist ja auch eh viel besser.

Wir machen also grad Urlaub in Niedersachsen, ganz genau in der Nähe von Gifhorn.
Und heut war das Wetter wirklich bescheiden. Es hat fast die ganze Zeit geregnet, so dass unsere Außenaktivitäten nicht gerade üppig ausgefallen sind aber es gab sie immerhin...

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Gesammelt von GrinseStern

Jetzt wird es total krude, aber ich hoffe, Ihr steigt durch...

die Asche vom Vorabend aus dem Kaminofen entfernt, damit wir ihn heut wieder neu entzünden können.

Leider hat der kleine-kleine-Mann nicht die guten Kamik-Stiefel mitgenommen, mit denen er jeder Pfütze und jedem Matschklumpen trotzen kann, sondern seine guten Lederstiefel. Diese mussten bei dem Wetter erst einmal neu imprägmiert werden, bevor sie in den Wald durften.

die Bulldo Grace hat uns nach Niedersachsen begleitet. Leider geht es ihr nicht allzu gut - sie hat ihre Decke komplett vollgespien, so dass wir sie dann mal flugs gewaschen haben. Unsere Bulldo ist mittlerweile 12 Jahre alt und hat für eine englische Bulldogge echt ein biblisches Alter. In letzter Zeit hat sie ziemlich abgebaut - der Rücken hängt durch, sie hat Wassereinlagerungen in den Beinen und wahrscheinlich auch im Bauchbereich. Nach Berlin zurück muss sie aber auf alle Fälle noch. Ich lass die Bulldo auf keinen Fall hier!!!

dem Regenwetter getrotzt und einen Ausflug zum Wildtiergehege in Oerrel gemacht. Die Tiere mögen das Wetter auch nicht - von den Wildschweinen haben sich nur zwei gezeigt, und das Dammwild war auch ziemlich weit weg

moosigen Baumstamm bewundert

Gleich neben dem Dammwildgehege diese zwei Prachtpilze entdeckt und total verzaubert ein Bild gamacht

Abends ist es hier immer ziemlich ausgekühlt, so dass wir den Kaminofen anmachen, aber heut mussten wir das Feuer schon am Nachmittag entfachen.

Montag, 23. Dezember 2013

Weihnachten oder Ostern?

Ne, ist schon klar, morgen ist Weihnachten, auch wenn die Natur sich grad wie Ostern benimmt.
 Na gut, der Mistelzweig und die (noch) kahlen Äste sind jetzt auch für den Winter OK, aber so ganz ohne Weiß oder Eis???

Und schaut Euch doch mal bitte das an!! Ich finds ja Herrlich, kann ich doch auf Eis und Schnee ganz gut verzichten aber irgendwie ist das schon komisch...

Linzer Torte

Heut schon mal für übermorgen Kuchen gebacken. Wir sind bei meiner Oma und damit die nicht so viel Arbeit mit der ganzen Bagage hat, mache ich seid letztem Jahr den Kuchen für die Lieben.

das Rezept hab ich aus dem Weihnachtskalender von Lila-Lotta
Ich bin total begeistert, denn das ist echt mal nen einfaches Rezept.




Alles, außer der Marmeldade in ne Schüssel, und zu einem Teig verarbeiten. Diesen dann dritteln und eine halbe Stunde in den Kühlschrank sperren. Dann mit dem zwei/drittel Teil eine Tarteform oder eine Springform bedecken. Boden ist klar, ne.
Marmelade drauf, und das reichlich.
Zu guter Letzt das abgewandelte Gitter mit dem restlichen Drittel Teig. Und dann ab in den Ofen. Vorgeheizt 175°C Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten

 Ich hatte noch Teig übrig also hab ich für uns Schleckermäulchen heut vier kleine Linzer-Muffins gemacht.

 die gibt es übermorgen
und die heut

Lecker schmecker

7 Sachen - 22. Dezember 2013

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Gesammelt von GrinseStern

 Mit dem kleinen-kleinen-Mann noch mal eine Runde Kekse gestempelt. Das ist super einfach, geht herrlich schnell und sieht klasse aus auch ohne Klimbim und Schischi.

 hmmmm, lecker

 Den Wald bewundert, den der kleine-kleine-Mann aufgebaut hat. Mit meinen Händen durfte ich mich eigenhändig davon überzeugen, dass unter der Hängebrücke eine Schleimgrube war.

 Die Bulldo hat derweil die Burg bewacht.

 Tee, Tee, und immer wieder Tee gekocht, gehalten, getrunken...

 Meine Abendbeschäftigung... Die in Liebe hergestellten Geschenke wollten verpackt werden.
Was die kleinen-Männer bekommen, kann hier natürlich noch nicht verraten werden.

Für Familie und Freunde gibt es in diesem Jahr Mäppchen. Alle ganz individuell gestaltet und gefüllt.

 Am Ende hatte ich dann einen ganzen Berg solcher und anderer hübscher Päckchen im Schlafzimmer liegen, die ja auch alle wieder Kinder-Blick-Sicher verstaut werden wollten. Zum Glück hat Frau einen rieeesigen Kleiderschrank.

 Tagsüber hatten diese zwei hübschen Schätzchen noch den Weg zu uns in die Wohnung geschafft.
 Sonntagsshopping, kurz vor Weihnachten in Berlin, nein, ich bin nicht suizidgefährdet, ich wollte aber diese beiden hübschen Dinge unbedingt noch für unsere Küche haben, also basta

 Die Nägel schnell noch mal überlackiert.

Und nach der ganzen Packaktion noch ein-zwei Reihen gestrickt. Und wie Ihr mit geschultem Auge gut erkennen könnt, hat der Lack beim Packen ganz schön gelitten.








Freitag, 20. Dezember 2013

Weihnachtsrituale

Die Perlenmama hat einen Post über den Ablauf ihres Weihnachtsfests geschrieben und wünsch sich Posts über Weihnachtseigenarten...

Da versuch ich mich mal:

Noch vor ein paar Jahren haben wir Weihnachten in einem etwas größeren Familienkreis gefeiert. Da waren immer meine Mutter und meine Oma dabei, einmal, oder zweimal die Schwiegermutter der Schwiegeronkel und der Schwager. Da war immer echt viel los in unserer Wohnung.
Den Baum haben wir immer kurz vor Heiligabend organisiert, meist gab es dann keine wirklich schönen mehr, oder die Preise haben uns total abgeschreckt.

Oh, ich muss zu einem ganz besonderen Weihnachtsbaum abschweifen! Hier also eine kleine Zwischenanekdote:
Als der große-kleine-Mann noch klein war (ich glaub er war 4) und an den kleinen-kleinen-Mann noch nicht zu denken war, da waren wir wirklich knapp in der Zeit mit dem Weihnachtsbaumkauf. Der große-Mann musste arbeiten, ich hab noch studiert und so war es an mir und dem damals einzigen kleinen-Mann einen Baum zu organisieren.
Die Auswahl beim Weihnachtsbaumdealer um die Ecke war schon echt begrenzt und es gab entweder riesig groß uns unglaublich kostspielig oder halt klein, mickrig und irgendwie mit Handicap.
Wir mussten nicht allzu lange überlegen, um den Entschluss zu fällen, dass es wohl ein kleinerer Weihnachtsbaum werden wird, den sich die Familien dann aber finanziell auch leisten kann.
Was macht der kleine-Mann? Er geht zielstrebig zu der räudigsten Tanne, die der Dealer hat und erklärt einer echt verblüfften Mutter, also mir, weshalb es diese Tanne, mit ohne Spitze, mager und schon jetzt ziemlich kahl, sein soll.
Der kleine-Mann mit dem großen Herz wollte dieser Krepeltanne ein schönes Weihnachtsfest schenken. Schau Mama, wenn wir die nicht mitnehmen, nimmt die doch keiner und dann kommt die auf den Müll und ist voll traurig. Aber wenn wir die mitnehmen, dann hat sie es schön und warm und sieht mit den Kugeln und der Spitze und mit den Kerzen auch echt hübsch aus. Dann freut sich die Tanne voll.
Da stand ich dann mit Tränen in den Augen und in der Gewissheit, dass das nur mein Sohn sein kann und zahlte ganze 5 Euro für die Tanne, die dann auch wirklich hübsch aussah und ein ganz tolles Weihnachtsfest mit uns feiern durfte. Der große-Mann erklärte den kleien-Mann und mich für total verrückt, dass wir für so ein hässliches Tannendings auch noch Geld gezahlt hätten, aber am Ende hat er die Krepeltanne auch, wenn auch nicht ins Herz geschlossen, so doch wenigstens mal angelächelt.

So, nun zurück zu unseren Weihnachtsfesten:
Am Weihnachtstag selbst kamen also diverse Familienangehörige zu uns. Meist haben wir zusammen Mittag gegessen, was immer etwas stressig für mich war. Für viele Leute kochen, macht mir mal überhaupt nichts aus, aber für viele Leute zu einer vorab ausgemachten Zeit zu kochen, diese dann auch einzuhalten, und eine aufmerksame und freundliche sowie gutaussehende Gastgeberin zu sein, die zudem auch noch die Kinder bei Laune hält, das hat mich an meine Grenzen gebracht. Und so kam es, dass Weihnachten irgendwie in aller erster Linie erst mal anstrengend und stressig und nicht wirklich schön war.

Das hatte zur Folge, dass wir die Schwiegermutter, den Schwiegeronkel und den Schwager quasi ausgeladen haben. Nein, natürlich nicht, wir haben sie aber eben nicht mehr explizit eingeladen, und so kamen sie dann auch nicht mehr.
Meine Mutter und meine Oma waren aber noch zwei Jahre lang bei uns. Das war nicht wirklich anstrengend, denn die beiden sind ausgezeichnete Gäste, die den Tisch decken, die Knödel abgießen, die kleinen-Männer bespaßen und und und.
Wir haben dann alle gemeinsam gegessen, sind vielleicht noch eine Runde spazieren gegangen, in dieser Zeit hat der Weihnachtsmann uns komischer Weise immer verpasst. Und als wir wieder zurückkamen, stand da immer (also zwei Jahre lang) ein großer Sack mit Geschenken.
Die wurden dann verteilt, immer schön eins nach dem anderen, so dass jede und jeder mitbekommen konnte, was die anderen geschenkt bekommen hatten.
Das waren wirklich wundervolle Weihnachtsfeste.

Im letzten Jahr sagte meine, Oma, dass sie Heiligabend nicht mehr zu uns kommen könne. Es war ihr zu viel, zu viel Trouble, zu viel Anstrengung zu viel Lautstärke, zu viel Fahrerei...
Das fanden wir zwar schade, aber haben das natürlich akzeptiert. Zumal wir schon immer am ersten Feiertag alle zu ihr gefahren sind. Da hat sich dann die ganze Familie getroffen. Meine Mutter, meine Oma, die Onkels und die Tante, eben alle.

Und so kam es, dass wir als kleine Kernfamilie schauen konnten, wie wir  Weihnachten verbringen wollen. Im letzten Jahr war es toll und deshalb soll es auch in diesem Jahr wieder so sein:
Wir werden gemütlich Frühstücken, die Kinder ewig im Schlafanzug durch die Wohnung tollen lassen und uns dann ganz langsam um die Vorbereitungen fürs Mittagessen kümmern. Bei uns gibt es Weihnachten meist einen Braten (einfach, weil der sich ja im Ofen fast allein macht.), Knödel und Rotkohl. Für die kleinen-Männer gibt es Köttbullar anstelle des Bratens, das erspart Diskussionen und entspannt ungemein. Meist spielen wir alle gemeinsam etwas und vertrödeln den Vormittag. Mittagessen gibt es, wenn wir Hunger haben und das Essen eben fertig ist. Zum Kaffee sind wir dann bei meiner Schwiegermutter, obwohl sie nicht mehr Weihnachten feiert (meine Schwiegermutter ist seit Anfang des Jahres jüdischen Glaubens). Wenn wir dann nach Hause kommen, haben wir schon wieder den Weihnachtsmann verpasst (vielleicht schaff ich es ja im nächsten Jahr mal einen kommen zu lassen) und freuen uns über die dagelassenen Geschenke.
Da es dann noch nicht allzu spät ist, können die beiden kleinen-Männer auch noch mit den neuen Sachen spielen. Der Abend wird meist etwas länger, da ja eine ganze Menge passiert ist, was noch mal besprochen werden muss.

Solange ich denken kann, bin ich am ersten Feiertag bei meiner Oma, und das soll auch so bleiben. Die gesamte Familie (oder eben alle die wollen und Zeit haben) treffen sich dort. Noch bis zum letzten Jahr zum gemeinsamen Mittagessen, aber da auch das zu viel war, haben wir in diesem Jahr verabredet, dass die Oma (für einige Mutter, für andere Tick-Tack-Oma) nicht mehr kochen müssen soll und so treffen wir uns zum Kaffee und werden einen wundervollen Nachmittag verbringen.

So, that´s it.
Habt alle tolle Weihnachten!

Blogname

blöd, blöd, blöd...blöhöhöd!

So jetzt ist es raus! Nachdem ich einigen lieben Menschen, die ich vor Weihnachten nicht mehr sehen werden bereits ihre Geschenke überreichen durfte (habe wirklich viele individuell gestaltete Mäppchen genäht), habe ich das Feedback erhalten, dass mein blog über den Blognahmen "beGRÜNdet" im Internet nicht zu finden sei.

So ein Mist aber auch...
Also bin ich auf die Suche nach dem Grund gegangen...

Und was soll ich sagen, ich habe den Grund gefunden, aber das hilft mir auch nicht weiter BLÖÖÖÖÖÖD!!
Es ist bei Blogger nämlich scheinbar so, dass der Blogname sich wohl aus dem Nahmen der Mailadresse, mit welcher frau sich anmeldet ergibt. Das ist bei mir nun mal nicht beGRÜNDdet sondern Wolkenheim...So ein blöder Mist!

Wenn ich jetzt den Namen meines Blogs ändern möchte in beGRÜNdet, wie er ja auch heißt (warum könnt Ihr hier nachlesen), was auch nur blöderweise über begruendet gehen würde (warum auch immer aber total blööööd!) dann bedeutet dass wohl, dass alle meine alten Posts nicht mehr über Suchmaschinen zu finden sind.

Bin ich dann noch zu finden für Menschen die mich mit dem alten Blognamen lesen?

HILFEEE!!

Bitte sagt mir, dass es eine Lösung für dieses blöde "Problem" gibt. Wie kann ich wohl meinem blog auch offiziell den Namen geben, den er ja sowieso trägt und das möglichst auch noch in der Schreibweise, wie sie eben ist nämlich beGRÜNdet und nicht begruendet???? Und zwar ohne, dass Menschen denken es gäbe den blog gar nicht mehr, weil sie eben immer den alten Namen verwenden???

So, und nun ist hier echt genug gejammert worden. Ich freu mich auf Weihnachten. Heut ist der letzte Arbeitstag vor 2 Wochen (!) Urlaub und das ist mal gar nicht blöd sondern wahnsinnig TOLL!

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Der Himmel blutet

Heut morgen als ich den kleinen-kleinen-Mann in die Kita gebracht habe, ging gerade die Sonne auf. Wunderschön und rot!



Das hat auch mein überaus aufmerksamer Sohn mitbekommen und wies mich darauf hin, dass
"der Himmel blutet!"

Hab ich natürlich aufgeklärt, aber schön ist´s trotzdem.



Dienstag, 17. Dezember 2013

Sonnentag


Wie herrlich!! Gestern war es total sonnig. Ich mag ja Nebel auch super gern, ist doch alles irgendwie ein wenig gedämpfter und weniger aufdringlich (grad in Berlin sollte man das nicht unterschätzen) aber so ein knalliger Sonnen-Montag ist wundervoll und hebt die Laune ungemein.

Trotz verschnupfter Nase und kratzigem Hals freu ich mich riesig darüber.


 

7 Sachen 15. Dezember 2013

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

Gesammelt von GrinseStern

Heute total verspätet und verschnupft...
 

Endlich die dritte Kerze angezündet. Bald ist Weihnachten!! Die kleinen-Männer können es kaum mehr erwarten.
 
 Das Krötenbecken musste dringend sauber gemacht werden. Am Vortag haben die kleinen-Männer Salatblätter verfüttert. Leider waren die Krötchen nicht sonderlich hungrig. Am Morgen dann der Schock: das Wasser war total trüb und stank wie Hulle... Also altes Wasser raus, Filter gereinigt

 ... Und neues Wasser rein

 

 
 
 
Am Nachmittag dann Weihnachtsfeier vom Handballverein des großen-kleinen-Mannes. Diesmal nicht mit Pizza satt sondern einem Besuch des Bundesligaspiels Füchse - Melsungen.

 

 
 
 
 
 
 Zum Glück mussten wir danach nicht das "Konfetti" wegräumen
 

 
 
 
 Platz schaffen ist angesagt: DVDs aussortiert. Der kleine-kleine-Mann hat tatkräftig unterstützt und befunden, dass er "Lauras Stern" dann doch nicht mehr schauen mag. Dafür sei er jetzt zu alt (mit vier!!??)

 
Die tollste (und wahrscheinlich auch stinkigste) Bulldogge der Welt gekrault. Ja, sie stinkt wirklich erbärmlich (ist halt einfach mal uralt mit ihren 12 Jahren!!), aber trotzdem haben wir sie unglaublich lieb und dass soll sie verdammt nochmal auch spüren, also Nase zu, Hundekopf kraulen und danach gründlich die Hände waschen!

Am Abend dann die schon was ältere (aber für mich neueste) Handmade Kultur durchgeblättert und entzückt festgestellt, dass die to-do-Liste immer länger wird.
 
Und weil das mit der Schnupfnase und nem kratzigen Hals schon am Sonntag losging, hab  ich ohne Ende  Tee in mich reingeschüttet