Samstag, 28. September 2013

ab in den Urlaub!

Nordsee wir kommen!!!! Eine Woche Fehmarn, ich freu mich wie verrückt! AHHHHHH Kreisch Wind, der den Kopf frei pustet. Luft, die nach Salz schmeckt. Das Meer, das das Herz weit macht. Wenn alles klappt, dann kann meine neue Kamera die geschlossenen Bilder auch auf instagramm hochladen . Ich bin gespannt. Ansonsten werden wir dort offline sein und einfach das Leben genießen.

Mittwoch, 25. September 2013

Märchenhaft

Neulich in der Charité fühlte ich mich wie Rapunzel...

Zugegeben: das Haar ist viiiieeeel kürzer und die Knochen sind viiieeeel älter...aber trotzdem
 



Bis ganz nach oben bin ich im Türmchen geklettert



Habe diese wunderhübsche Treppchen mit Bordüre bewundert und mich gefreut, dass ich diesen Ort sehen und begehen durfte - ganz allein uns still



Montag, 23. September 2013

7 Sachen 22. September 2013

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
 

Gastbeitrag: nachdem ich (noch in Schlafsachen) direkt nach dem Aufstehen schon aus Lego ein tolles Laserauto bauen durfte, hat der kleine-kleine-Mann (bereits fertig angezogen?? wie bitte geht das denn??) am Tresor weitergebaut.

Da ist das gute Stück: Lego-Laserauto
Und wie geht das, dass der kleine-kleine-Mann angezogen ist, und ich noch im Schlafdress bauen muss?
Ich: "Komm, ich zieh dich noch schnell an, bevor ich unter die Dusche hüpfe. Dann ist es nicht so kalt am offenen Fenster."
Er: "Mach doch einfach das Fenster nicht auf, dann wird es auch nicht kalt."
Geniale Logik für einen 4-jährigen!!
Ich: "Das stimmt wohl, aber dann kannst Du auch nicht den neuen Tag mit frischem Sauerstoff begrüßen, wenn Du hier im Schlafmief der letzten Nacht spielst."
Er: "Also gut, aber bevor Du dann duschen gehst, musst Du mir noch ein Laser-Auto bauen."
Bevor ich mich also auf Diskussionen einlasse, die dann damit enden, dass meine Nerven am Sonntagmorgen blank liegen, ich ein Laser-Auto baue und der kleine-kleine-Mann nicht angezogen ist, ziehe ich den kleinen-kleinen-Mann flugs an (oder besser helfe ihm wo nötig und er zieht sich fast alleine an), baue schnell mal ein Laser-Auto aus Lego noch im Schlafdress, während das Zimmer merklich kühler wird, da wir ja den neuen Tag mit frischem Sauerstoff begrüßen wollen (ein klares Eigentor) und gehe dann dafür aber ganz in Ruhe nach getaner Bauarbeit ins Bad.


Spuren der zu kurzen Nacht vertuschen, äh verpudern.


Nach dem Frühstück mit den kleinen-kleinen- und dem großen-Mann und dem Kettcar raus. Der Junge wollte schaukeln. Neben dem Spielplatz diesen hübschen Pilz entdeckt und ein Herbstbild gemacht.

Wahlkreuz_sw
noch mal allein raus um die Kreuzchen zu setzen...


Der große-kleine-Mann hatte Übernachtungsbesuch und wurde, außer zum Frühstück nicht mehr gesehen. Also nach dem kurzen Ausflug Äpfel geschnitten (es stand mal wieder ein Handballspiel an).

 

Den großen-kleinen-Mann und seinen Kumpel nach Marienfelde zum Spiel gefahren.


Während des Spiels die Haare gerauft. Was ist bloß mit der Abwehr los??? Wollt ihrs wissen? Es gibt sich nicht!!

Am Abend dann wohlverdient die Zeit für mich genutzt und den versprochenen Loop für den  großen-kleinen-Mann begonnen.

Donnerstag, 19. September 2013

Abschied

Der einzige Mann geht...

Es ist zum Heulen, in der Kita des kleinen-kleinen-Mannes (in die ja auch schon der große-kleine-Mann ging als er noch der einzige kleine-Mann war), gibt es einen Erzieher.
Tom ist englisch Muttersprachler und hat vor 7 Jahren in der Kita angefangen. Damals war er noch kein Erzieher und wurde quasi als PLUS in der Kita für 20 Studnen die Woche eingestellt.

Großartig!!! Er hat tatsächlich unglaublich viel Englisch mit den Kindern gesprochen und die haben dann immer mal wieder auch am eigenen Frühstückstisch nach more milk oder der marmelade verlangt.

Dann, vor etwa 4 Jahren hat Tom angefangen berufsbegleitend die Erzieherausbildung zu machen. Zum Frühenglisch kam nun auch ein pädagogischer Hintergrund und die Arbeit wurde qualitativ noch besser.

Nun nach 7 Jahren der intensiven Zusammenarbeit verlässt Tom die Kita, um für ein paar Monate nach Nepal zu gehen und danach seinen Herzenswunsch wahr zu machen.
Die "alte" Leidenschaft Sport mit der neuen Kompetenz zu paaren und sich wieder dem Rugby zuzuwenden. Es gibt aber auch noch eine andere "alte" Leidenschaft und dass sind die Medien, deshalb wird in Sachen Erzieher die Richtung Medienkompetenz eingeschlagen.

Ich wünsch ihm viel Erfolg, Spaß und Erfüllung dabei.

Für Nepal kann ich einen kleinen Teil beisteuern.
Ein Reisetagebuch und ein Stiftemäppchen, um die guten Eindrücke, Eingebungen und Erinnerungen zu sammeln. Beides mit einer beschichteten Außenhaut, denn die Regenzeit ist grad erst vorbei und die Luftfeuchtigkeit immer hoch.

Gespannt bin ich. Darauf, was Tom zu berichten hat, wenn er zurück ist aus Nepal. Denn beim Laternenfest will er auf jeden Fall dabei sein.

Mittwoch, 18. September 2013

meine erste blogparty

Ich bin schon ganz aufgeregt. Meine erste blogparty...

Himbeerkamel fragt:
Wieso eigentlich...? {dein Name}
Mach doch mit!

Hmmmm...
Also ich bin zum bloggen gekommen im März 2013. Als Leserin diverser blogs bin ich schon eine ganze Weile unterwegs.
Frau Liebe (bei der es leider seeeeeehr still geworden ist), Draußen nur Kännchen! und mein Morgenstern sind blogs, denen ich von Beginn an (bis vor Kurzem) still folgte.

Im Laufe der Zeit sind noch einige mehr dazugekommen.

Aber zurück zur Entstehungsgeschichte.

Da ich selbst auch unglaublich gern unglaublich viel ausprobiere und mich über die Anregungen auf den oben genannten blogst soooo sehr gefreut habe, lag der Entschluss nahe, meine Anregungen und Werke oder Missgeschicke auch anderen mitzuteilen (oder eben nur für mich festzuhalten, denn Leserinnen und Leser können nicht vorausgesetzt werden).

Gedacht getan.
Angefangen habe ich bei blog.de.

aber hier soll es doch um den Namen gehen!! Etwas mehr Disziplin bitte!!
Ach so ja, der Name. Ich liebe Grün. Grün macht mir gute Laune, steht mir ausgesprochen gut (auch wenn meine Familie manches mal fast Augenkrebs bekommt) und schmeckt zudem ganz ausgezeichnet und ist überhaupt die tollste und beste Farbe die es gibt. SO!

GRÜN war also gesetzt.
Was hatte ich vor mit meinem blog?
Ich wollte  kleine Einblicke in mein Leben geben. Es sollte dabei hauptsächlich um Gemachtes, Gedachtes und Erlebtes gehen.
Waren mit die Gründe für meinen blog erst einmal klar, schälte sich langsam aber sicher der Name für das blogbaby aus den Untiefen meines Hirns.

Und also war er geboren, der Name und der bolg beGRÜNdet.

Dienstag, 17. September 2013

Gedanken zum Broterwerb

Oder:
Wer kontrolliert hier eigendlich wen?

Zur Zeit hab ich echt das Gefühl, dass arbeitstechnisch Land unter bei mir herrscht.

Wenn ich abends um zehn im Bett liege, völlig erschlagen bin und mir kurz vor dem Einschlafen einfällt, warum und wieso irgendentwas nicht zu schaffen ist, ein Termin nicht zu halten sein wird, oder ich in Gedanken meine schwierigsten Fälle löse, dann ist, jedenfalls für mein Empfinden, irgendwas nicht OK!!!

Also flugs das Whiteboard bestückt, damit ich mich mit nem Blick nach rechts (da hängt das gute Stück in meinem Büro) immer wieder daran erinnere, wie es nicht sein soll.


DYS - Motivation ....


Bei mir funktioniert das!

Und wenns gar nicht mehr geht, muss der Held ran.

Montag, 16. September 2013

Noch mehr Gewinne!!!

Liebesbotschaft ist in Geberlaune...

Mal ehrlich, ist der Ring nicht wuuuuuunderschöööööööön???



Wer also noch in den Lostopf hüpfen möchte...

7 Sachen 15. September 2013

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.

dem großen-kleinen-Mann die Haare gestylt, nachdem er an seinem Wirbel verzweifelt ist

Too too hot von Essi... ist echt total schön und hebt die Laune ungemein

Bücher aussortiert. Diese werden unseren Haushalt verlassen und hoffendlich woanders ein gutes zu Hause finden.

kleine Stärkung zwischendurch (ich liebe Müsli mit Obst)

Die Hemden des großen-Mannes (na gut auch ein paar Blusen von mir) im Business-Programm unserer Waschmaschine gewaschen. In der Tat sind sie nicht so zerknittert rausgekommen, aber bei 800 Umdrehungen beim Schleudern doch deutlich (tropf)nass
 
lecker Jasmintee getrunken. Ich liebe den Tee von shuyao, den kann frau immer wieder aufgießen und er bittert nicht nach.

Abends mal wieder im Kindl geschmökert


Dann stand der Sonntag, zumindest teilweise ganz im Zeichen des Handballs. Der große-kleine-Mann hat bei der männlichen C-Jungend ausgeholfen. Der kleine-kleine-Mann war dabei (als Zuschauer).
 
 

Wochenende??

Eigendlich soll das Wochenende der Regenaration der Arbeitskraft dienen.
Diese Wochenende stand allerdings ganz im Zeichen der vergessenen Termine und solche die es gern werden wollten.

Angefangen hat alles am Samstag (na klar ist ja auch der erste Wochenendtag!).

Beim Aufstehen war noch alles in Ordnung.
 
 
 
 
 
 
 
 

Mit dem kleinen-kleinen-Mann nach den Frühstück erst mal raus.

Der muss sich bewegen, sonst ist er nicht auszuhalten. Da er nun stolzer Besitzer eines Kettcars ist, wurde also die Straße  der Gehweg unsicher gemacht. Ziel war der Spielplatz um die Ecke.
Schaukeln stand auf dem Programm
Der faule Hund holt noch immer nicht selbst Anschwung.

Im Anschluss sind wir nach Steglitz gefahren. Um 10 Uhr sind die Läden ja noch nicht sooo voll. (Das meint zumindest der große-Mann) und deshalb machen wir das, wenn überhaupt am Wochenende, dann nur Samstag früh.

 

Gestern, also am 13. September hatte die Oma Geburtstag. 82!! ist sie geworden. Und da sie sich, wie in jedem Jahr, verpflichtet fühlt, die Familie einzuladen, hab ich einen Kuchen versprochen, damit sie damit wenigstens keine Arbeit hat.

Also flugs einen Käsekuchen ohne Boden gebacken...


400 g Frischkäse
400 g Quark
6 Eier
200 g Butter
100 g Grieß
200 g Zucker
2 Teelöffel Backpulver
2 Prisen Salz

Eiweiß von 6 Eiern mit zwei Prisen Salz zu Eischnee schlagen und in den Kühlschrank stellen.
6 Eigelb mit Butter, Zucker und Backpulver schaumig schlagen.
Frischkäse, Quark und Grieß unterrühren.
Eischnee vorsichtig unterheben.
Das ganze in eine gefettete Form füllen und in den Ofen.

Der ist vorgeheizt auf 180 Grad.
Backzeit beträgt ca. 45 Minuten. (Holzsstäbchen reingestochen - bleibt nichts kleben, Ofen aus)
Danach 10 Minuten bei leicht geöffnetem Ofen im noch warmen Ofen stehenlassen.

so geht er in den Ofen rein...

 


und so schaut er in Omas Küche dann aufgeschnitten aus.

Aber bis dahin ist noch einiges geschehen.
Denn:
Der Kuchen war kaum im Ofen und der Abwasch gemacht,


da klingelte mein Telefon. "Hallo Sabrina, sag mal kommst Du noch, wir warten alle!" OOOOOps, das war Beate die Jungendwartin (Jugendwärtin??) vom Handballverein. Am Samstag war Eltern"abend" (Mittags um 12:00) der männlichen C Jugend, in der der große-kleine-Mann als Torwart aushilft (eigendlich spielt er eine Altersklasse darunter in der D Jugend). Also tausendmal entschuldigt und losgehetzt. Dem großen-kleinen-Mann instruiert, wie er den Kuchen zu behandeln hat (Holzstäbchenprobe einfach weg lassen. Wenn der Ofen piepst, einen Kochlöffel in die Tür klemmen, Ofen Ausschalten und gut) und selbst losgehetzt und zum Elternabend gefahren. Dort völlig abgekämpft nach 15 Minuten angekommen.

Bei der Oma sollten wir gegen drei sein, der Elternabend ging bis 14:00 Uhr. Also wieder nach Hause gehetzt, dort ins Bad gestürzt, ein Wenig Makeup ins Gesicht geschmissen, die Haare gewuschelt und mich um die Geschenke gekümmert.
Die Oma bekommt einen Gutschein für Kaffee und Kuchen im Zentrum und danach nen ausnahmsweise mal passenden BH shoppen auf meine Kosten. Da spart sie echt immer am falschen Ende.

Da am Montag meine Lieblingstante (und das hat nichts damit zu tun, dass sie meine einzige Tante ist) Geburtstag hat, muss ich ihr Geschenk natürlich auch noch mitnehmen.
Die letzten Jahre habe ich sie gemeinsam mit der Liebsten in alle möglichen Spatempel der Stadt geschickt. Es gibt also klassischerweise Beautygutscheine. So auch in diesem Jahr. Die beiden dürfen sich an den Füssen knabbern lassen.
http://fishspa-berlin.com/ihr-fish-spa/

Um 15:15 Uhr sind wir bei der Oma angekommen. Die stand auch schon auf der Straße uns schaute, wo denn wohl ihre Gäste blieben. Der kleine-kleine-Mann hat sich riesig gefreut, die Tik-Tak-Oma mal wieder zu sehen. Ist er Anfangs noch immer ein Wenig scheu, nimmt er sie doch nach kurzer Zeit an die Hand und führt sie durch ihre eigene Wohnung. Sehr süß, zum knuddeln.

Da ich auf dem Elternabend der C-Mannschaft erfahren habe, dass am nächsten Tag, also am Sonntag ein Spiel ist, musste der große-kleine-Mann seine Verabredung für den Sonntag um zwei Stunden nach hinten verschieben.

 

Eigendlich hätte ich Abends sooooo gern einen Tee getrunken und im Kindl gelesen. Aber nein!!! Die Steuererklärung macht sich auch in diesem Jahr nicht von selbst...

Mittwoch, 11. September 2013

Beutel und Täschchen

Immer wieder bin ich ganz begeistert, wenn ich etwas an der Nähmaschine entstehen lasse.
Dafür, dass ich nie nie nie mals bei irgendwem zuschauen, oder lernen konnte, finde ich meine Ergebnisse immer total toll!!!

Diesmal waren es ein neuer Wendebeutel (Wendy von pattydoo)...



...und ein Reißverschlusstäschchen für Kleingeld, Karten etc, das ich einfach mal selbst ausprobiert habe. (Da passt auch endlich der Führerschein rein)

Da der Sommer da war und wir viel am Wasser waren, hab ich noch einen Reißverschlussbeutel mit beschichteter Innenseite für die nassen Badesachen genäht (allerdings nicht allzu riesig, so dass genau gut wirklich die Badesachen rein passen, nicht aber Handtücher oder so).

 
Außen aus hübschen Vintagestoff (das war mal ein Kopfkissen vom kleinen-kleinen-Mann)


Und innen ein beschichteter Stoff vom Schweden. Nicht schön geworden ist der obere Abschluss beim Reißverschluss. Denn leider habe ich erst danach das Nähvideo von pattydoo zum Mäppchen gesehen. Na ja, funktioniert trotzdem.

Und zu guter letzt, das Mäppchen für Stifte und Co.




Bei mir beherbergt es neben Stiften, Dinge die ich sonst immer wie wild in meinen Taschen und Beuteln suchen musste (Lippenstifte, Tampons, und den Autoschlüssel.)


Montag, 9. September 2013

7 Sachen 8. September 2013

7 Sachen
Immer wieder Sonntags und manchmal auch erst Montags... (bei mir oft auch noch später) 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.
 




Gemeinsam mit dem kleinen-kleinen-Mann liebevoll die Holunderbeeren von den Dolden gezupft und dabei "der kleine Rabe Socke" gehört.


Nach einigen weiteren Arbeitsschritten die noch warmen Holunderbeermuffins aus dem Ofen geholt und gut verpackt.

 
beim Handballspiel des goßen-kleinen-Mannes immer wieder in die Hände geklatscht aber auch wütend auf den Fingern gepfiffen.


danach ging es ab auf die Domäne Dahlem


Dort war an diesem Wochenende Mittelaltermarkt. Hier hab ich natürlich total oft mit den Händen geklappert, vieles betastet und bezahlt.
 
den "Frauenparkplatz" musste ich unbedingt auf´s Bild bannen
 
 
Diese dreckigen Mauken, und alles andere, mussten abends dann noch gereinigt werden. Man mag es kaum glauben, aber der Rest des Körpers, der nicht mit Stoff bedeckt war, sah genauso aus.
 
Am Abend gab es dann leckeren Tee zum runter kommen.

Urlaub Zwischenspiel


In der Zeit, in der der große-kleine-Mann an der Ostsee weilte, sind der kleine-kleine-Mann und ich noch mal allein unterwegs gewesen.

Die Hinfahrt durften wir noch im Auto genießen. Der große-Mann hat uns gefahren. Es ging nach Alveslohe nach Schleswig-Holstein zu einer guten Bekannten.
Bei der durften wir zwei Nächte im Wohnwagen (ihrem Wohnwagen wohlgemerkt) auf dem Grundstück schlafen.

Schon lange schwärmte ich von Apfelkisten. Ein neues Zuhause für meine Stöffchen wollte ich daraus bauen. Aber hier in Berlin sind sie entweder nicht zu finden, und wenn frau dann mal auf welche gestoßen ist, sind die so unverschämt teuer, dass selbst ich das nicht vereinbaren konnte.

Da der große-Mann uns den Fahrdienst angeboten hatte und ja das Auto auf der Rücktour auch nicht leer sein muss, hab ich also in Berlin vorab ein Wenig Recherche betrieben. Auf der Hinfahrt dann schnell mal eben sechs Apfelkisten in den Kofferraum geschoben und gut ist.

Tadaaaa

sooooo

schöööööön
 
 
 
Mit der lieben Bekannten haben wir dann einen Ausflug an die Nordsee gemacht. Watt laufen, Schlick schliddern, Muscheln sammeln und Krebse gucken, standen auf dem Programm.
Dumm nur, dass:
a-stens) der kleine-kleine-Mann nachdem er den ersten Krebs gesehen hatte, keinen Fuß mehr auf diesem "verseuchten" belebten Meeresboden mehr setzen wollte und ich ihn so die ganze Zeit am Hals kleben hatte,
b-stens) das Ufer der Nordsee eben nicht aus Sandstrand besteht, sondern wir auf einer mit Gras bewachsenen Düne lagen, und so der kleine-kleine-Mann seinen Eimer und die Schippen nur zweckentfremdet nutzen konnte und
c-stens) das Wasser nicht schön flach anfängt und dann kontinuierlich gut abschätzbar immer tiefer wird, sondern über eine Treppe zu begehen war und dann eben mal gleich tieeeef war.
 
Na ja, der kleine-kleine-Mann wollte ja eh den Boden nicht berühren...
 
Schön war´s trotzdem!!
 
 


An unserem letzten Tag sind wir dann mit der Regional- und S-Bahn nach Hamburg gefahren. Dort haben wir unser Gepäck am Bahnof abgegeben und haben uns auf den Weg zu den Landungsbrücken gemacht.
Wie es sich gehört, haben wir eine Hafenrundfahrt mit dem Schff gemacht. Der kleine-kleine-Mann war ganz gespannt und hat tatsächlich eine ganze Stunde neben mir gesessen und alles aufgesaugt, was der Mann an Bord über Containerschiffe, Verladekräne und Werften erzählt hat.

 





Danach haben wir Pommes gegessen, Postkarten gekauft und bis auf fünf Euro unser Geld verprasst. (das ist im Verlauf meiner Rückschau wichtig, also merket!!)

Es war also an der Zeit die Heimreise nach Berlin anzutreten. Mit der Bahn, wie aufregend. Der kleine-kleine-Mann war noch nie mit der Bahn unterwegs. Also zurück zum Hamburger Hauptbahnhof. Hier war der Plan folgender:
1. Zugkarten kaufen
2. Koffer abholen
3. zum Bahnsteig gehen und
4. in den Zug einsteigen

Ja ja, Pläne...
Es kam wie folgt:
1. Zum Fahrkartenautomaten gehen, Geldbörse aus der Tasche kramen und entsetzt feststellen, dass da keine ec- und auch keine Visacard drin sind!!! Es befanden sich sehr wohl aber zwei Karten in der Börse: die Krankenkassenkarten der beiden kleinen Männer. Herrlich
2. Kurz überlegen, ob es Sinn macht hysterisch zu werden, denn da waren nur noch fünf Euro im Portemonnaie!!!
3. Dem kleinen-kleinen-Mann ein Eis kaufen um in Ruhe mit dem großen-Mann im Berlin telefonieren zu können. Immerhin, die Karten lagen beide auf dem Tisch im Arbeitszimmer, waren also nicht abhanden gekommen, wunderbar.
4. Mit dem kleinen-kleinen-Mann in das Reisezentrum der Deutschen Bahn gegangen. Dort dem netten Herrn erklärt, dass ich leider keine Bahnfahrt bezahlen könne, da ich meine ec-Karte in Berlin vergessen hätte. Der darauf hin: "Das ist kein Problem, Sie können auch bar bezahlen." Ich: "hüstel... ne, leider nicht, da ich nur noch vier Euro Bargeld in der Tasche habe. Da müsste ich dann wohl erst abends auf den Strich gehen, um das zahlen zu können."(da hab ich schon fast vor Lachen auf dem Boden gelegen) Der nette Herr von der Bahn (ohne die Miene zu verziehen): "Dann müssten Sie halt jemanden finden, der´s Ihnen bezahlt". Ich (mit einem breiten Grinsen im Gesicht): "Das würde dann wieder Strich bedeuten, ist also keine Option. Vielen Dank und guten Tag".
Das war mal eine komische Konversation, auch wenn ich das wohl allein so empfunden habe.
Wieder draußen auf dem Bahnhof hatte ich dann eine Idee. Also
5. dem kleinen-kleinen-Mann noch ein Eis gekauft, um erneut mit dem großen-Mann in Berlin in Ruhe telefonieren zu können. Diesem
6. instruiert zum Bahnhof Südkreuz zu fahen, dort für mich und den kleinen-kleinen-Mann am Automaten ein Zugticket von Hamburg Hauptbahnhof nach Berlin Südreuz zu kaufen und zu zahlen aber um Himmels Willen nicht auzudrucken und mir die Bahntix-Nummer zu simsen, damit ich mir dann nach
7. einer Stunde Erhohlung im Park auf der Wiese neben/gegenüber dem Bahnhof
8. das Bahnticket am Automaten ausdrucken konnte um mit dem kleinen-kleinen-Mann nach Hause zu fahren.
9. Musste ich nur noch die Hürde überwinden ein komatös schlafendes Kind (der kleine-kleine-Mann war mir aus lauter Erschöpfung auf dem Bahnsteig in den Armen eingeschlafen, während wir auf dem Koffer saßen) und einen gefühlt tonnenschweren Koffer in den Zug zu verfrachten. Hierbei bekam ich unerwartete Hilfe von einem wirklich netten jungen Mann, der mich bei der Einfahrt des Zuges aus meiner Grübelei holte, ob es sich wohl lohnen würde hysterisch zu werden mit den Worten: "Ich schlage vor, sie tragen den jungen Mann in den Zug und ich folge Ihnen auf den Fuss mit Ihrem Gepäck."

Ende gut, alles gut. Der kleine-kleine-Mann ist pünktlich zur Zuganfahrt wachgeworden und wir haben die gesamte Heimfahrt unser Abenteuer belacht.